Vergleichsreport

Vergleiche Einstellungen
Änderungen von:
bis:
Typ:

Veränderungen an Parts

Part "Inhalt" wurde verändert


Veränderungen des Inhalts
Klicken Sie für eine detaillierte Beschreibung auf die geänderten Stellen:
Benutzen sie die linke oder die rechte Maustaste, um zur jeweils vorherigen bzw. nachfolgenden Änderung zu gelangen.
 ersteletzte 

Allgemeines zu Prozessdefinitionen

Bei einem Prozess handelt  es sich im Allgemeinen um einen Verlauf, eine Entwicklung. Beim Workflow-Prozess handelt es sich um einen gerichteten Ablauf eines Antrages, bei welchem im Vorhinein definiert wird, wie dieser aussehen soll, welche Instanzen durchlaufen werden sollen und welche Rolleninhaber involviert werden. Es ist also eine vordefinierte Abfolge von Aktivitäten in einer Organisation (Unternehmen, Organisationseinheit).  Der Workflow besteht hier aus zeitlich und sachlogisch zusammenhängender Folge von Funktionen, die zur Bearbeitung eines Antrages notwendig sind und deren Funktionsübergänge automatisch gesteuert werden.

Eine Benutzerrolle (kurz Rolle) definiert Aufgaben, Eigenschaften und vor allem Rechte eines Benutzers. Benutzerrollen werden verwendet um verschiedene Einstellungen im Webdesk nicht für jeden Nutzer einzeln festlegen zu müssen. Statt einzelnen Benutzern Berechtigungen direkt zuzuweisen, wird eine Benutzerrolle definiert, die dann vielen Benutzern zugeordnet werden kann. Dies erleichtert die Berechtigungsverwaltung im Webdesk, insbesondere da bei Änderungen nur die Berechtigungen der Benutzerrolle angepasst werden müssen. Im Prinzip ist eine Rolle eine konzeptionelle Weiterentwicklung von Benutzergruppen. Ein Benutzer kann mehrere Rollen haben und seine Rechte ergeben sich dann durch die Summe der Rechte aller Rollen.

Bei den Workflow-Variablen handelt es sich um einen Behälter für Rechnungsgrößen („Werte“), die im Verlauf eines Workflow-Prozesses auftreten. Diese Werte werden verwendet um die Eingabeparameter für eine Funktion zu bezeichnen. Während der Berechnung eines Funktionswerts ändert sich der Wert der Variablen deshalb nicht. Ein Ausdruck mit Variablen hat stets den gleichen Wert, unabhängig davon, an welcher Stelle im Programm er auftritt. Diese Eigenschaft ist unter dem Begriff referentielle Transparenz bekannt. Beispielsweise kann eine bestimmte Variable (bestimmter Wert) mit einer Bedingung verknüpft werden, welche den Verlauf des Antrages beeinflusst (z.B. eine zusätzliche Rolle miteinbeziehen).

Der Begriff Transition stellt den Übergang von einer Aktivität zur nächsten innerhalb eines Prozesses dar.  Die Transitionen können mit Bedingungen verknüpft werden. Von einer Aktivität können mehrere Transitionen ausgehen, z.B. bei einer Entscheidung 1 Transition im Falle einer Genehmigung und eine andere im Falle der Ablehnung.

Die allgemeinen Bestandteile eines Workflows werden in der Standard-Prozessdefinition festgesetzt. Bei individuellen Anforderungen werden diese speziell in einem XPDL Formular definiert.

Allgemeine Formulartypen

Für die Prozessgestaltung stehen 6 Standard-Formulartypen zur Auswahl: 

Berechtigung Mit diesem Formulartyp kann beispielsweise eine Überstunden-Berechtigung parametriert werden Fehlzeit Durch diesen Formulartyp kann z.B. ein Urlaubs- oder Zeitausgleichsantrag abgebildet werdenFolgefehlgrundDieser Formulartyp erlaubt die Abbildung einer Krankmeldung durch einen KollegenKontokorrekturMit diesem Formulartyp kann die Korrektur eines bestimmten Kontos parametriert werdenZeitkorrekturDieser Formulartyp erlaubt die Gestaltung einer ZeitkorrekturSammelzeitkorrekturDieser Formulartyp ermöglicht die Gestaltung eines Prozesses für mehrere Zeitkorrekturen auf einmal (mit unterschiedlichem Datum)

Allgemeine Bestandteile

Die allgemeinen Bestandteile eines Antragsverlaufes definieren beispielsweise, ob und bei welchem Ereignis (Genehmigung, Ablehnung) der Antragsteller informiert werden soll, ob eine Mailbenachrichtigung erfolgen soll, ob der Antrag automatisch genehmigt/gesichtet wird, etc.

Workflowschritte

In den Workflowschritten wird der Verlauf eines Antrages bestimmt. Dies geschieht, indem man Rollen definiert, welche am Prozessverlauf teilnehmen sollen (z.B. Vorgesetzter genehmigt, Personalabteilung sichtet). Hiermit werden auch Aktionen definiert, welche der Rolleninhaber im Verlauf des Antrages durchzuführen hat (genehmigen, sichten). Hier wird ebenfalls bestimmt, ob bei Prozessstart ein Rolleninhaber vom Benutzer selektiert werden muss (z.B. Auswahl eines Stellvertreters). Dies findet beispielsweise Anwendung, wenn ein Benutzer auf Urlaub gehen möchte, und einen Stellvertreter für diesen Zeitraum bestimmen will, bzw. einen Kollegen nennt, der in dieser Zeit seine Aufgaben übernehmen soll. Hier könnte der Verlauf so eingestellt werden, dass der Kollege mit seiner "Stellvertretung" einverstanden sein muss (Sichten), bevor der Antrag weiter zum Vorgesetzen kommt, welcher diesen dann genehmigen/ablehnen kann.

Jeder Schritt, jede Aufgabe im Prozessverlauf, ist durch eine Rolle auszuführen, bzw. durch deren Stellvertreter, weshalb hier die Reihung innerhalb der Rolleninhaber wichtig ist:

  • zentral = 2. Vorgesetzter mit niedrigerer Reihung
  • dezentral = User bestimmt Stellvertreter selber > Selektion (Erweiterte Einstellungen beim Benutzer)
    • Bestimmung des Rolleninhabers anhand der Parametrierung des Prozesses (Parameter: Auswahl des Rolleninhabers bei Prozessstart notwendig?)

Kontextmenü

Das Kontextmenü erlaubt eine Verknüpfung des Antragsformulars mit z.B. dem Monatsjournal oder Kalender/Gruppenkalender. Diese Einstellung ermöglicht dann einen direkten Zugriff auf den Antrag aus dem Monatsjournal, Kalender/Gruppenkalender). 

Hilfe

Der Hilfe-Parameter ermöglicht die Gestaltung eines Hilfe-Textes, welcher im Antrag angezeigt wird, z.B. wie das Formular zu handhaben ist o.ä.

Mail

Mit dem Mail-Parameter kann eine Mailbenachrichtigung gestaltet werden, welche der User erhalten soll, z.B. dass ein neuer Antrag oder eine neue Aufgabe  zu bearbeiten ist.

Definition Limit

Jede Aktivität im Workflow-Verlauf kann mit einem Zeitlimit versehen werden (max. Dauer > Einheit in Tagen, Stunden, Minuten). Dieses Zeitlimit gilt ab Erstellung des Antrages. Wird es überschritten, so können bestimmte Aktionen gesetzt werden. Als Standardaktionen kann ein Antrag nach Ablauf des Zeitlimits automatisch genehmigt bzw. abgelehnt werden. Weiters kann  eine Mailverständigung an den Antragsteller, Eskalation an einer höheren Stelle parametriert werden, oder der Prozess kann einen anderen Weg gehen.

Definition Deadline

Im Unterschied zum Zeitlimit wird eine fixe Deadline an ein bestimmtes Datum gebunden. Beispiel: bei Dienstreisen sollen offene Dienstreise-Anträge an einem vorgegebenem Stichtag (beispielsweise jeder 15. des Monats) in Reiseabrechnung umgewandelt werden. Anderes Beispiel: alle Zeitkorrektur-Anträge müssen bis zum Tag x genehmigt sein, ansonsten werden alle nicht bearbeiteten Anträge automatisch genehmigt. Ein eigener Job überprüft die vorgegebenen Deadlines und startet automatisch die notwendige Aktion

General information on process definitions

A process is generally a course, a development. A workflow process is a directed flow of a request, for which it is defined in advance what it should look like, which instances are to be passed through and which role holders are involved. It is thus a predefined sequence of activities in an organization (company, organizational unit). The workflow here consists of a sequence of functions, connected in time and by subject logic, that are necessary for processing a request and whose transitions between functions are controlled automatically.

A user role (role for short) defines the tasks, properties and above all the rights of a user. User roles are used so that various settings in Webdesk do not have to be defined for each user individually. Instead of assigning permissions directly to individual users, a user role is defined, which can then be assigned to many users. This simplifies permission management in Webdesk, particularly since, when changes occur, only the permissions of the user role need to be adjusted.
In principle, a role is a conceptual further development of user groups. A user can have several roles, and the user's rights then result from the sum of the rights of all roles.

Workflow variables are a container for calculation quantities ("values") that occur during the course of a workflow process. These values are used to designate the input parameters for a function. The value of the variables therefore does not change during the calculation of a function value. An expression with variables always has the same value, regardless of where in the program it occurs. This property is known as referential transparency. For example, a certain variable (a certain value) can be linked to a condition that influences the course of the request (e.g. to include an additional role).

The term transition represents the transition from one activity to the next within a process. Transitions can be linked to conditions. Several transitions can originate from one activity, e.g. in the case of a decision 1 transition in the case of approval and another in the case of rejection.

The general components of a workflow are set in the standard process definition. For individual requirements, these are defined specifically in an XPDL form.

General form types

6 standard form types are available for process design:

  • Permission
    With this form type, an overtime permission can be configured, for example
  • Absence
    This form type can be used, for example, to model a vacation or time-off request
  • Follow-up absence reason
    This form type allows modeling a sick note submitted by a colleague
  • Account correction
    With this form type, the correction of a certain account can be configured
  • Time correction
    This form type allows the design of a time correction
  • Collective time correction
    This form type enables the design of a process for several time corrections at once (with different dates)

General components

The general components of a request flow define, for example, whether and on which event (approval, rejection) the requester is to be informed, whether an email notification is to be sent, whether the request is automatically approved/reviewed, etc.

Workflow steps

In the workflow steps, the flow of a request is determined. This is done by defining roles that are to participate in the process flow (e.g. supervisor approves, HR department reviews). This also defines the actions that the role holder has to perform during the course of the request (approve, review). This is also where it is determined whether a role holder has to be selected by the user at process start (e.g. selection of a deputy). This is used, for example, when a user wants to go on vacation and wants to determine a deputy for this period, or names a colleague who is to take over their tasks during this time. Here the flow could be set up so that the colleague must agree to their "deputyship" (review) before the request goes on to the supervisor, who can then approve/reject it.

Every step, every task in the process flow, is to be performed by a role, or by its deputy, which is why the ranking within the role holders is important here:

  • central = 2nd supervisor with lower ranking
  • decentralized = user determines deputy themselves > selection (advanced settings of the user)
    • Determination of the role holder based on the configuration of the process (parameter: Selection of the role holder required at process start?)

Context menu

The context menu allows the request form to be linked to e.g. the monthly journal or calendar/group calendar. This setting then enables direct access to the request from the monthly journal, calendar/group calendar).

Help

The Help parameter allows the design of a help text that is displayed in the request, e.g. how to handle the form or the like.

Mail

With the Mail parameter, an email notification can be designed that the user is to receive, e.g. that a new request or a new task needs to be processed.

Limit definition

Every activity in the workflow flow can be given a time limit (max. duration > unit in days, hours, minutes). This time limit applies from the creation of the request. If it is exceeded, certain actions can be triggered. As standard actions, a request can be approved or rejected automatically after the time limit expires. In addition, an email notification to the requester or escalation to a higher authority can be configured, or the process can take a different path.

Deadline definition

In contrast to the time limit, a fixed deadline is tied to a specific date.
Example: for business trips, open business trip requests are to be converted into travel expense reports on a specified cutoff date (for example the 15th of every month).
Another example: all time correction requests must be approved by day x, otherwise all unprocessed requests are approved automatically.
A dedicated job checks the specified deadlines and automatically starts the necessary action.

Mime Typetext/xmltext/xml
Datei-name
Größe (in Bytes)76746850
Version 1 von Gabriel Gruber
am 17.10.26 18:10:13
Name: Workflow-Bestandteile
Variante: main - en
Status: Veröffentlichung
Version 2 von Gabriel Gruber
am 17.10.26 18:11:24
Name: Workflow Components
Variante: main - en
Status: Veröffentlichung