Fachkräftemangel

Was ist Fachkräftemangel?

Fachkräftemangel beschreibt die Situation, in der Unternehmen nicht genügend qualifizierte Mitarbeitende finden, um offene Stellen zu besetzen.
Er betrifft insbesondere Berufe, in denen spezialisierte Kenntnisse oder Erfahrung erforderlich sind, wie etwa IT, Handwerk, Pflege oder technische Berufe.

Fachkräftemangel ist kein theoretisches Problem – er beeinflusst Produktivität, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Für Mitarbeitende kann er sowohl Chancen (höhere Verhandlungsposition) als auch Belastungen (Mehrarbeit, Verantwortung) mit sich bringen.

Hintergrund: Fachkräftemangel in Österreich

In Österreich zeigt sich Fachkräftemangel in mehreren Branchen deutlich.
Gründe dafür sind:

  • Demografischer Wandel: Weniger junge Menschen treten in den Arbeitsmarkt ein, gleichzeitig gehen erfahrene Fachkräfte in Pension.
  • Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage: Für bestimmte Berufe gibt es mehr offene Stellen als qualifizierte Bewerbende.
  • Hohe Akademikerquote vs. praktische Berufe: Viele Absolvent:innen haben akademische Abschlüsse, aber praktische Fachkräfte fehlen.
  • Globaler Wettbewerb um Talente: Fachkräfte sind mobil und haben Auswahlmöglichkeiten, wodurch Unternehmen stärker konkurrieren müssen.

Häufige Fragen:

Welche Branchen sind besonders betroffen?

Wie wirkt sich der Fachkräftemangel auf Unternehmen aus?

Welche Strategien helfen, Talente zu gewinnen und zu halten?

Welche Auswirkungen hat der Fachkräftemangel?

Fachkräftemangel hat direkte und spürbare Folgen für Unternehmen und Mitarbeitende:

Für Unternehmen:

  • Schwierige Stellenbesetzung → Produktions- oder Leistungsengpässe
  • Höhere Kosten durch Recruiting oder Überstunden
  • Risiko von Know-how-Verlust bei ausscheidenden Mitarbeitenden

Für Mitarbeitende:

  • Mehr Verantwortung und höhere Arbeitsbelastung
  • Steigende Anforderungen bei gleichem Personalstand
  • Potenziell bessere Karrierechancen und Verhandlungsmacht

Für den Markt:

  • Steigende Löhne und Gehälter in betroffenen Branchen
  • Innovationen und Projekte können verzögert werden

Wie können Unternehmen dem Fachkräftemangel begegnen?

Unternehmen müssen strategisch handeln, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken:

  • Employer Branding stärken: Unternehmen müssen als attraktive Arbeitgeber sichtbar sein.
  • Gezieltes Recruiting: Nutzung moderner Kanäle, Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, Active Sourcing.
  • Talententwicklung: Mitarbeitende gezielt weiterbilden, interne Aufstiegsmöglichkeiten bieten.
  • Flexible Arbeitsmodelle: Homeoffice, Gleitzeit, Teilzeit und Sabbaticals erhöhen Attraktivität.
  • Digitale Tools: Systeme wie Time Personalwolke oder HR-Plattformen helfen, Ressourcen effizient zu planen und Mitarbeitende optimal einzusetzen.
  • Diversity & Inclusion: Unterschiedliche Talente und Generationen ansprechen, neue Perspektiven gewinnen.

Wann ist Fachkräftemangel besonders kritisch?

Fachkräftemangel wird besonders spürbar, wenn:

  • Vakanzen lange unbesetzt bleiben
  • Kernkompetenzen nicht im Unternehmen vorhanden sind
  • Überstunden und Belastungen die Mitarbeitenden demotivieren
  • Wettbewerbsfähigkeit und Servicequalität gefährdet sind

Worauf sollten Arbeitnehmende achten?

Mitarbeitende profitieren in Zeiten von Fachkräftemangel von:

  • Weiterbildungen, um ihre Qualifikationen zu stärken
  • Offener Kommunikation über Karrierechancen im Unternehmen
  • Nutzung von Chancen für bessere Konditionen oder Entwicklungsmöglichkeiten

Worauf sollten Unternehmen & HR-Abteilungen achten?

HR-Strategien gegen Fachkräftemangel sollten umfassen:

Maßnahmen zur Bindung von Talenten durch Benefits, Entwicklungsperspektiven und attraktive Arbeitsbedingungen

Langfristige Personalplanung und Nachfolgeplanung

Employer Branding und gezielte Recruiting-Maßnahmen

Weiterbildung und Qualifizierung bestehender Mitarbeitender

Einsatz digitaler Tools wie Time Personalwolke, um Arbeitszeiten, Ressourcen und Aufgaben effizient zu verwalten

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