Was bedeutet Mutterschutz in Österreich?
Maternity protection bezeichnet die gesetzlich geregelte Schutzfrist für werdende Mütter vor und nach der Geburt, die sicherstellen soll, dass die Gesundheit von Mutter und Kind geschützt wird und gleichzeitig das Dienstverhältnis bestehen bleibt.
Während der Schutzfrist dürfen Mitarbeitende nicht beschäftigt werden, es besteht jedoch ein Anspruch auf Weiterzahlung des Gehalts. In modernen HR-Systemen wie Personalwolke wird der Mutterschutz automatisch erfasst, sodass Abwesenheiten, Schutzfristen und Zahlungen korrekt verwaltet become.
Besonders relevant für:
- Schwangere Mitarbeitende
- HR-Abteilungen für Personalplanung
- Führungskräfte zur Abstimmung von Vertretungen
Hintergrund: Rechtliche Rahmenbedingungen
Mutterschutz in Österreich ist im Mutterschutzgesetz (MSchG) geregelt und beinhaltet:
- Beschäftigungsverbot vor der Geburt: üblicherweise 8 Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin
- Beschäftigungsverbot nach der Geburt: mindestens 8 Wochen nach der Entbindung, bei Früh- oder Mehrlingsgeburten bis zu 12 Wochen
- Lohnfortzahlung: Gehalt, Zulagen und Zuschläge werden weiterhin ausgezahlt
- Beschäftigungsverbote bei gefährlichen Tätigkeiten: z. B. Nachtarbeit, gesundheitsschädliche Arbeiten
Typische Fragen:
- Wann beginnt der Mutterschutz?
- Welche Tätigkeiten sind verboten?
- Wie erfolgt die Lohnfortzahlung während des Mutterschutzes?
Wie funktioniert der Mutterschutz in der Praxis?
- Anmeldung der Schwangerschaft: Mitarbeitende informieren die HR-Abteilung, oft mit ärztlichem Attest
- Berechnung der Schutzfristen: Personalwolke oder andere HR-Systeme berechnen automatisch Beginn und Ende der Schutzfrist
- Beschäftigungsverbote umsetzen: HR und Führungskraft planen Vertretungen, Arbeitszeitanpassungen oder Home-Office-Alternativen, soweit erlaubt
- Lohnfortzahlung sicherstellen: Gehalt, Zulagen und Sonderzahlungen werden wie gewohnt weitergeführt
Example:
- Eine Mitarbeitende meldet ihre Schwangerschaft 12 Wochen vor dem Geburtstermin
- Beginn Mutterschutz: 8 Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin
- Ende Mutterschutz: 8 Wochen nach der Geburt (bei Mehrlingsgeburt 12 Wochen)
- HR plant Vertretung und erfasst die Abwesenheit in Personalwolke
- Lohnfortzahlung läuft automatisch weiter, inklusive Zulagen
Warum ist der Mutterschutz sinnvoll?
- Zum Schutz der Gesundheit von Mutter und Kind
- For the rechtliche Absicherung von Mitarbeitenden
- Für Unternehmen: Rechtssicherheit und Planungssicherheit bei Abwesenheiten
Advantages:
- Sicherheit und finanzielle Absicherung für Schwangere
- Klare gesetzliche Regelungen für Arbeitsverbote
- Unterstützung von HR bei Personalplanung und Compliance
Worauf sollten Mitarbeitende achten?
- Frühzeitige Meldung der Schwangerschaft an HR
- Ärztliche Bestätigung bereithalten
- Dokumentation von Abwesenheiten und Sonderregelungen
- Rechtzeitig Karenzplanung in Verbindung mit Mutterschutz prüfen
Worauf sollten Unternehmen & HR-Abteilungen achten?
- Rechtzeitige Planung von Vertretungen und Arbeitsanpassungen
- Automatisierte Abwesenheitsverwaltung z. B. über Personalwolke, um Fristen und Gehaltszahlungen korrekt zu erfassen
- Kommunikation mit Mitarbeitenden: Transparente Informationen zu Schutzfristen, Arbeitsverboten und Lohnfortzahlung
- Compliance sicherstellen: gesetzliche Vorgaben exakt einhalten
Warum ist Mutterschutz so wichtig?
Für Mitarbeitende:
→ Schutz von Gesundheit und Arbeitsplatz, finanzielle Sicherheit und klare Rechte während der Schwangerschaft.Für Unternehmen:
→ Rechtssicherheit, Vermeidung von Konflikten oder Strafen, Planung von Vertretungen und Ressourceneinsatz.