Job Erstellung Umbuchungen

Der Job Erstellung Umbuchungen erstellt für ausgewählte aktive Personen automatisch einen Workflow-Prozess zur Kontokorrektur. Der erste Arbeitsschritt des erzeugten Prozesses wird unmittelbar angenommen. So können zum Beispiel Umbuchungen oder Überstundenauszahlungen nach dem im Prozess definierten Workflow bearbeitet werden.

Voraussetzungen

  • Die Module TA und Workflow müssen aktiv sein.
  • Es muss eine aktuelle Prozessdefinition ausgewählt werden, die als Kontokorrekturprozess konfiguriert ist. Die Prozessdefinition liefert unter anderem Konto, Korrekturart sowie Minimal- und Maximalwerte.
  • Die zu verarbeitenden Personen müssen aktive Benutzer sein und eine TA-ID besitzen. Personen ohne TA-ID werden übersprungen.
  • Die in der Prozessdefinition referenzierten Konten müssen gültig sein, wenn Minimal- oder Maximalwerte aus Konten gelesen werden.

Ablauf

  1. Der Job ermittelt das Ziel- beziehungsweise Vorschlagsdatum.
  2. Er liest die ausgewählten Gruppen aus der Konfiguration und ermittelt daraus die Personen. Die Mandantenauswahl in der Maske dient dazu, die verfügbaren Gruppen einzuschränken; verarbeitet werden die anschließend ausgewählten Gruppen.
  3. Personen, für die bereits ein passender offener oder abgeschlossener Prozess für dieselbe Prozessdefinition und dasselbe Ziel­datum vorhanden ist, werden nicht erneut verarbeitet. Ist eine Person in mehreren ausgewählten Gruppen enthalten, wird sie nur einmal berücksichtigt.
  4. Für jede verbleibende Person werden die in der Prozessdefinition beschriebenen Kontowerte gelesen. Ein Prozess wird standardmäßig nur erstellt, wenn der Minimalwert kleiner oder gleich dem Maximalwert ist.
  5. Nach erfolgreicher Anlage wird die erste Aktivität automatisch angenommen. Ist die Mailverständigung aktiviert, wird anschließend eine Mail an die betroffene Person versendet.

Jobkonfiguration

Prozess Verknüpfung mit der zu verwendenden aktuellen Prozessdefinition. Für diesen Job muss die Definition die für eine Kontokorrektur erforderlichen Angaben enthalten.
Referenzdatum Optionales Datum im Format dd.MM.yyyy. Wenn es gesetzt ist, wird dieses Datum für die Kontowertermittlung und die Anlage des Prozesses verwendet.
Min-Wert aus Prozess ignorieren Wenn aktiviert, wird die Prüfung übersprungen, ob der Minimalwert größer als der Maximalwert ist. Der aus der Prozessdefinition ermittelte Wert wird trotzdem als Kontowert verwendet; erlaubt die Prozessdefinition Nullwerte, wird der Kontowert als null gesetzt.
Standardwert Bemerkung Text, der als Standardbeschreibung in den erzeugten Kontokorrekturprozess übernommen wird.
Mandant Legt pro Auswahlzeile fest, aus welchem Mandanten die verfügbaren Gruppen angeboten werden. Der Mandant selbst ist nicht die eigentliche Verarbeitungsauswahl.
Gruppen Gruppen, deren aktive Personen verarbeitet werden sollen. Über Auswahl hinzufügen können mehrere Kombinationen aus Mandant und Gruppen erfasst werden.
Mail an betroffene Person schicken? Wenn aktiviert, wird nach erfolgreicher Prozessanlage eine Mail an die in der Person hinterlegte E-Mail-Adresse geschickt. Ohne E-Mail-Adresse wird keine Mail versendet.
Mail-Betreff und Mail-Inhalt Betreff und HTML-Inhalt der Benachrichtigung. Der Job übergibt den Inhalt direkt als Mailtext; eine automatische Ersetzung von Platzhaltern ist im Job nicht vorgesehen.

Datumslogik

Bleibt das Referenzdatum leer, verwendet der Job die Datumsvorgabe der ausgewählten Prozessdefinition. Im Code sind die Vorgaben ultimoLastQuarter, ultimoLastMonth und yesterday umgesetzt. Eine nicht erkannte oder fehlende Vorgabe fällt auf das aktuelle Datum zurück.

Die Gruppenzuordnung wird unabhängig vom Referenzdatum mit dem aktuellen Ausführungsdatum ermittelt. Das Referenzdatum steuert daher die Kontowertermittlung und die Prozessanlage, nicht die Auswahl der Gruppenmitglieder.

Hinweise für den Betrieb

  • Der Job kann wiederholt ausgeführt werden. Für dieselbe Person, Prozessdefinition und dasselbe Ziel­datum wird kein weiterer passender Prozess angelegt.
  • Personen ohne TA-ID sowie Personen, bei denen die Wertprüfung nicht erfüllt ist, werden übersprungen.
  • Fehler bei der Verarbeitung einer einzelnen Person werden protokolliert; die Verarbeitung der übrigen Personen läuft weiter. Prüfen Sie bei fehlenden Prozessen daher das Job-Log und die Konfiguration der Prozessdefinition.
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