Modul Payroll Services

Das Payroll Services-Modul (PS) stellt lohnverrechnungsbezogene Stamm- und Konfigurationsdaten bereit: Provider, Zielsysteme, Lohnarten und die Pflege der Gehaltsverrechnung.

Der zentrale Ablauf – vom Anlegen einer Abrechnungsperiode über den Freigabe-Workflow bis zu Export und Gehaltszettel-Verteilung – ist im Kapitel Gehaltsverrechnung (Salary Accounting) beschrieben.

Einsatzbereiche

  • Konfiguration von Payroll-Providern
  • Konfiguration von Payroll-Zielsystemen
  • Pflege von Lohnarten
  • Pflege von Strukturen und Zuordnungen der Gehaltsverrechnung
  • Einsicht in PS-Konfigurationslisten zur Fehleranalyse

Typische Rollen

  • Lohnverrechnungs-Administrator
  • Finanz-/Payroll-Fachbereich
  • Integrationsadministrator
  • Support-Mitarbeiter

Kundennutzen

  • Zentralisiert kontrollierte Payroll-Stammdaten an einer Stelle
  • Reduziert nachgelagerte Fehler in der Lohnverrechnung durch konsistente Grundeinstellungen

Konfiguration

Die Konfiguration erfolgt primär über explizite Pflegeaktionen, es existiert keine eigene konfigurierbare Standardaktion:

  • Provider anlegen und bearbeiten (ps_editProvider)
  • Systeme anlegen und bearbeiten (ps_editSystem)
  • Lohnarten anlegen und bearbeiten (ps_editWageType)
  • Gehaltsverrechnung anlegen und bearbeiten (ps_editSalaryAccounting)

Für PS besteht keine eigene Job-Ebene; das Modul stützt sich primär auf korrekt gepflegte Stammdaten sowie Workflow-Systemschritte und Konnektor-Links. Bei der Einführung sollten insbesondere die Schnittstellenverträge (Provider/System), die Governance der Lohnarten sowie die End-to-End-Validierung des Payroll-Exports im kundenspezifischen Datenbestand thematisiert werden – Details im Kapitel Gehaltsverrechnung.

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